Ein schöner Rasen braucht PflegeEin schöner Rasen braucht intensive Pflege – das wissen alle, die Ihre Rasen pflegen und hegen. Wie wichtig Gartenarbeit und Rasenpflege wirklich ist, wird spätestens im Frühling und Herbst ersichtlich – auf dem Rasen befinden sich verwelkte Blätter, Moos und Unkraut und der Boden ist hart und trocken – was kann man tun?

Bevor man sich entscheidet neuen Rasen zu säen, sollten man fleißig „Umgraben“, wem das allerdings zu anstrengend und zeitaufwendig ist, hat die Möglichkeit einen „Vertikutierer“ zu benutzen, denn mit einem Vertikutierer kann man den Boden optimal aerifizieren, sprich auflockern.

Was bewirkt Vertikutieren?

Ein Vertikutierer fördert das Planzen Wachstum – was besonders am Anfang einer jeden Vegetationsperiode, also vor allem im Frühjahr und Herbst, von großer Bedeutung ist. Außerdem befreit der Auflockerungsvorgang den Boden von Moos, Klee, Schmutz und trockenen Pflanzenbestandteilen. Das Vertikutieren verbessert den Luftwechsel und Sauerstoffgehalt im Boden, so hat Moos im Rasen keine Chance zu überleben, da Nässe, die Grundlage für Moosbildung und Unkraut ist. Vertikutieren begünstigt außerdem, dass der Nährstoffgehalt im Boden reaktiviert wird – so können die Gräser auf gesundem Boden gut anwachsen.

Wann sollte man den Rasen vertikutieren?

Vertikutieren kann man jedoch nicht das ganze Jahr über.

Der richtige Zeitpunkt zum Vertikutieren ist zum einen der Zeitraum zwischen April und Mai. Besonders im Frühjahr ist eine intensive Pflege zu empfehlen – damit man den Rasen belüften und optimal gesund pflegen kann.

Auch der Herbst wird als guter Zeitpunkt zur Vertikutierung empfohlen – der Boden kann so vor dem Winter noch einmal gründlich von Schmutz oder Unkraut bereinigt werden. Wenn der Boden gut aufgelockert wurde und der Rasen lüften kann, hat man dann auch nicht mehr so viel Gartenarbeit in den Frühjahrsmonaten.

Richtig Vertikutieren – aber wie?

Bevor man mit dem Vertikutieren beginnt, sollte man unbedingt darauf achten, dass der Boden trocken ist, nur so kann man ein gutes Resultat erzielen – wer schon mal vertikutiert hat, weiß, warum das so wichtig ist – wenn der Boden feucht oder durchnässt ist, passiert es schnell, dass große Lücken und Löcher entstehen, und man dabei vielleicht sogar junge Pflanzentriebe unabsichtlich entfernt.

Erst wenn der Boden vollständig getrocknet ist, kann die Rasenfläche vertikutiert werden – dabei bearbeitet man die Rasenflächen stets in eine Richtung gleichmäßig – so vermeidet man kleine Lücken im Boden.

Auch wenn der bestehende Rasenboden vertikutiert werden soll, ist es wichtig den Rasen zuerst gründlich, zu mähen. Erst dann hat man freie Fläche und kann effizient vorgehen.

Dünger? – muss nicht unbedingt sein!

Und noch ein großer Vorteil: Vertikutieren sorgt dafür, dass man keinen Dünger mehr benutzen muss, um die Pflanzen mit wertvollen Nährstoffen zu versorgen. Durch das Vertikutieren sind schon alle notwenigen Nährstoffe im Boden enthalten, diese bewirken, dass der Boden bestmöglich versorgt wird, gesund aussieht, abgestorbene Pflanzen und Klee im Rasen beseitigt, und das Graswachstum nachhaltig fördert. Die Voraussetzung ist natürlich, dass man dem Rasen genug Aufmerksamkeit schenkt.

Grundsätzlich ist Düngen aber nicht falsch. Vorerst sollte man allerdings eine Bodenprobe untersuchen lassen. So kann man feststellen, ob der Boden schon ausreichend versorgt ist oder Nährstoffe braucht.